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Wie sich Borderline heilen lässt – Eine Reportage von Wibke Bergemann

Borderline galt lange als grundlegende Störung der Persönlichkeit. Eine Therapie schien über das schlichte Krisenmanagement hinaus wenig ausrichten zu können. Doch jetzt verdichten sich die Hinweise, dass sich die auffällig veränderten Hirnaktivitäten wieder normalisieren können. Vieles spricht dafür: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist heilbar.

Ein Beitrag im Rahmen der Reihe „Brennpunkt Wissenschaft“ im Deutschlandfunk. Von Wibke Bergemann und mit meiner Co-Autorin Mila.

Ich und mein Holz – Therapie in der Werkstatt

Seit Dezember haben mein (inzwischen) Mann und ich unser Obergeschoss renoviert. Nicht nur das Oberstübchen, nein – die obere Etage unseres Hauses. Neben dem Ausmisten alter Dinge, das dabei stattfand, haben neue Dinge und Möbel einen Platz gefunden. Vieles davon aus Holz – und von uns selbst gebaut. Für mich ist die Sache mit dem Holz allerdings eine Geschichte voller Missverständnisse.

Plötzlich egoistisch – Veränderung wirft auch Schatten

In den letzten Jahren habe ich meine Persönlichkeit stark verändert. Ich habe hart an mir gearbeitet um mein wahres Ich zu finden und es zu leben. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen für mich und meine Gefühle – und auch, anderen ihre Verantwortung zu lassen. Und während ich viele Komplimente erhalte über eine neue Klarheit, innere Ruhe und große Stärke, gibt es auch negative Meinungen.

Arbeiten ist bei mir selbst sein

Kein Lotos ohne Schlamm. Diesen Satz habe ich wie ein Mantra im Hinterkopf behalten, als ich selbst vor der bisher größten Herausforderung meines Lebens stand: Mich meinen schlimmsten Ängsten zu stellen. Doch ich lernte, dass das Leben dich dann vor Herausforderungen stellt, wenn du bereit bist sie zu meistern. Keinen Tag früher – und auch nicht irgendwann später.